Finanzielles

Die Kommission plant und führt den Finanzhaushalt nach den Vor­schriften des übergeordneten Rechts.
Die Kommission erstellt einen Finanzplan und passt diesen jährlich den neuen Verhältnissen an.
Das Rechnungsjahr ist das Kalenderjahr.

Der VKA ist finanziell selbsttragend gemäss den Bestimmungen der kantonalen Gesetzgebung.
Der VKA führt für jede Verbandsgemeinde eine Spezialfinan­zierung, welche anteilmässig die dauernde Werterhaltung der Ver­bandsanlagen zu gewährleisten hat.
Die jährliche Einlage steht in einem angemessenen Verhältnis zum Wiederbeschaffungswert und zur Lebensdauer der Anlagen. Der VKA stellt den Verbandsgemeinden die Einlagen jährlich einmal in Rechung. Die Einlagen verbleiben den Verbandsgemeinden zur Verfügung bis zum Abruf durch den VKA.

Die Verbandsgemeinden sind verpflichtet, alle Beiträge von Bund, Kanton und allfälligen Dritten an die Anlagekosten dem Verband abzutreten {Ausnahme Art. 21 Abs. 3).
Die Einlage in die Spezialfinanzierung und die Annuitäten (Zinsen und Abschreibungen) werden auf Grund der Zahl ihrer am Ver­bandsnetz angeschlossenen Einwohner auf die Verbandsgemein­den aufgeteilt.
Die Kosten für den Betrieb und den Unterhalt werden nach Lei­tungsstrecken im Verhältnis der auf ihre Einzugsgebieten entfallen­den Einwohner und Einwohnergleichwerte (EGW) nach den Richt­linien des Verbandes Schweizerischer Abwasserfachleute (VSA) verteilt.
Beiträge von Vertragsgemeinden (Art. 3 Abs. 2) werden durch Ver­trag vereinbart. Es müssen mindestens Beitragsanteile geleistet werden, die gleich gross sind wie jene der Verbandsgemeinden.
Für die Einwohnerzahl gilt der Stand von Ende Dezember des Vor­jahres. Die EGW werden jedes dritte Jahr ermittelt. Von neuen Ob­jekten werden die EGW ab Jahresanfang nach der Inbetrieb­setzung erhoben.

Die Beiträge der Verbandsgemeinden an die Annuitäten sind jähr­lich zu entrichten. Die Rechnungsstellung erfolgt nach den finan­ziellen Bedürfnissen des Verbandes. Die Jahresbetreffnisse ent­sprechen dem jeweiligen Voranschlag. Per 31. Dezember wird für jede Verbandsgemeinde eine Abrechnung erstellt. Ueber zuviel einbezahlte Beiträge entscheidet jede Verbandsgemeinde selber.
Die Beiträge an die Betriebs- und Unterhaltskosten werden jeweils für das vorangegangene Jahr erhoben, nachdem die ordentliche Abgeordnetenversammlung die Jahresrechnung genehmigt hat und keine Beschwerden dagegen erhoben worden sind.

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